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Verschenkt statt verkauft – Sechs Gründe, warum Angestellte vom Prinzip kostenlos profitieren

Geschrieben am: 22-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Ein Gastbeitrag von Kerstin Hoffmann

Es gibt nur wenige Dinge, die mehr werden, wenn man sie teilt. Fachwissen gehört dazu. Wenn Sie Ihre Expertise ängstlich hüten und vor anderen schützen, können Sie zwar sicher sein, dass auch niemand anders die Lorbeeren erntet. Dafür erfährt aber auch keiner, was in Ihnen steckt. Wer sein Wissen dagegen freigebig an andere weiter verteilt, leistet mehr als nur die gute Tat. Er nützt damit auch sich selbst.

Wer nämlich die passenden Kanäle wählt und die richtigen Empfänger erreicht, kann sich schnell einen Experten-Status erarbeiten, der buchstäblich bares Geld wert ist. Das gilt natürlich vor allem für Unternehmen. Wer eine Sache besser beherrscht als andere, kann getrost das verschenken, was er weiß. Denn selbst mit den gleichen Informationen hat die Konkurrenz noch lange nicht dasselbe Können. Berater, Trainer, Rechtsanwälte, Mediziner … die Liste derer, die mit Fachwissen punkten können, um ihre eigentliche Dienstleistung zu verkaufen, ist lang.

Freiberufler profitieren vom „Prinzip kostenlos“ ebenso wie größere Unternehmen, in denen ganze Teams bloggen, Vorträge halten und für den Arbeitgeber im Social Web Expertise beweisen. Was Angestellte – gleich in welcher Position – dabei häufig unterschätzen, sind die positiven Auswirkungen auf die eigene Expertenrolle in der Öffentlichkeit.

Wer nicht mitmacht, existiert für viele bald nicht mehr

Allerdings sind auch viele Firmen nicht gerade scharf darauf, dass ihre besten Fachkräfte im Internet als Experte Gesicht zeigen. Schließlich könnte das auch Headhunter und Mitbewerber auf Ideen bringen… Doch vermeiden lässt sich dieser Trend, gerade im Web, ohnehin auf Dauer nicht. Firmen, die im Internet nicht präsent sind, werden über kurz oder lang immer weniger wahrgenommen werden. Und Firmen-Darstellung nach außen funktioniert eben besonders gut über Gesichter und reale Personen. Unternehmen werden sich daher in Zukunft andere Modelle überlegen müssen, um gute Mitarbeiter an sich zu binden.

Das Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, dass zum Beispiel das eigene XING-Profil ordentlich aussieht und aktuell ist, wächst. Unterschätzt wird häufig alles, was über die Selbst-Darstellung hinausgeht. Wer die Chance hat, für seine Firma öffentlich zu bloggen, zu twittern und als Experte aufzutreten – ob real oder virtuell –, sollte diese Chance unbedingt nutzen. Es steigert nämlich nicht nur den Marktwert des Arbeitgebers, sondern auch den eigenen. „Personal Branding“ heißt das Stichwort.
Unbedingt mit dem Arbeitgeber abstimmen!

Unbedingt beachten sollten Sie dabei natürlich die Vorgaben Ihres Arbeitgebers. Denkbar ist auch, dass Sie zu Ihrem Spezialthema ein privates Blog betreiben. Auch wenn viele Unternehmen in ihren Social-Media-Guidelines lediglich verlangen, dass die Mitarbeiter private Kanäle deutlich als solche kennzeichnen: Hier müssen Sie natürlich besonders vorsichtig sein, dass Sie keine Firmengeheimnisse ausplaudern oder Meinungen veröffentlichen, die den Interessen Ihres Arbeitgebers zuwiderlaufen. Wenn Sie dagegen für diesen bloggen, twittern oder sprechen, stellt er ihnen sogar die Strukturen zur Verfügung, auf deren Basis sich ihre Expertise entfalten kann. Je größer das Unternehmen, desto komplexer und länger sind oft die Abstimmungs- und Freigabeprozeduren.

Es lohnt sich also, bestimmte Strukturen von Anfang an gründlich zu durchdenken, damit alles Weitere problemlos läuft.

Geheimhaltungspflichten, juristische und innerbetriebliche Besonderheiten sind zu berücksichtigen. In Zweifelsfällen sollte nichts ohne Abstimmung geschehen. Wenn aber der Rahmen geklärt ist und Sie die Freigabe haben:

Hier sind sechs gute Gründe, warum es sich für auch für angestellte Fachleute lohnt, ihr Wissen mit anderen zu teilen.

Sie sichern Ihre Existenz

Die Zukunft der Unternehmenskommunikation liegt in den meisten Branchen (auch) im Internet. Unternehmens-Blogs und -Präsenzen im Social Web gewinnen an Bedeutung. Vorträge und Symposien im realen Leben bieten sich aber ebenfalls an, um das besondere Know-how einer Firma nach außen bekannter zu machen. Das Fachwissen im Unternehmen ist aber kein abstrakter Bestand, sondern es ist verankert in den Köpfen der Mitarbeiter. Wer also sollte im Auftrag Ihres Arbeitgebers darüber schreiben oder sprechen, wenn nicht Sie?!

Sie steigern Ihren Wert für das Unternehmen

Es ist in vielen Firmen ein großes Problem, die entsprechenden Fachleute zum Schreiben, Sprechen, Wissen-Teilen zu motivieren. Schließlich sind sie auch mit ihrer eigenen Arbeit meist schon ausgelastet. Das weiß jeder, der schon einmal ein Unternehmensblog aufgebaut hat, an dem mehrere mitwirken sollen. Wer sich hier jedoch profiliert, macht sich schnell unentbehrlich. Gerade im Social Web verankern sich abstrakte Unternehmen am besten über Personen im Gedächtnis der Empfänger. Sie zeigen also für Ihren Arbeitgeber Gesicht. Das ist nicht mehr so leicht austauschbar. Hinzu kommt: Auch intern wird endlich mal wahrgenommen, was Sie wirklich draufhaben!

Sie profilieren sich als Experte und steigern Ihren Marktwert

Das ist der Punkt, den Ihr Arbeitgeber gar nicht gerne hört. Aber wenn Sie sich mit hochwertigem Fachwissen zeigen, dann wird das auch außerhalb Ihres Unternehmens wahrgenommen werden. Auf diese Weise können Sie über die Medien und Plattformen Ihres Arbeitgebers einen Ruf als Experte in ihrem Fachgebiet oder in einer Branche aufbauen. Das stärkt natürlich auch Ihre Verhandlungsposition im Unternehmen. Damit muss Ihr Arbeitgeber leben. Wenn er klug ist, weiß er sowieso, was er tun muss, um Sie zu halten.

Sie mehren das eigene Fachwissen

Wissen-Teilen ist nie einseitig. Wer großzügig publiziert, leistet einen wertvollen Beitrag zum Nutzen aller, bekommt aber meist noch mehr zurück. Im Austausch und im Netzwerk mehrt sich das gemeinsame Wissen. Sie können Ideen erproben und mit anderen diskutieren. Marktforschung, Testläufe, Kundenmeinungen … – je nach Fach und Branche gibt es vielfältige Möglichkeiten, gezielt Feedback einzuholen.

Sie lernen interessante Kontakte kennen

Jeder, der in irgendeiner Weise publiziert, Wissen mit anderen teilt, sich zu Themen austauscht, weiß, wie schnell das Kreise zieht. Sie kommen in Kontakt mit anderen Menschen, von denen Sie sonst nie erfahren hätten. Wahrscheinlich werden Sie bald Anfragen – etwa zu Vorträgen oder Diskussionen – erhalten.

Sie trainieren Ihre Fertigkeiten

Viel zu wissen ist das eine. Wissen zu vermitteln ist das andere. Über das eigene Fach zu publizieren hilft, eigene Inhalte zu sortieren und zu strukturieren. Es trainiert das Erklären-Können und das Weitergeben. Sie üben sich darin, fachliche Inhalte so aufzubereiten, dass sie bestimmten Zielgruppen besonders viel nützen. Das kommt Ihnen auch in der Berufspraxis zugute.
Ihr Arbeitgeber hat noch gar kein Unternehmensblog oder Firmenmagazin? Vielleicht können Sie ihn ja mit den richtigen Argumenten überzeugen. Erst recht, wenn Sie ihm anbieten, dass Sie die passenden Inhalte liefern!

Über die Autorin

Kerstin Hoffmann ist Kommunikationsexpertin, Bloggerin und Autorin. Als Beraterin verbindet sie Wissen und Handwerk der klassischen PR mit den neuen Möglichkeiten des Social Web. Als Autorin hat sie sich gerade mit dem „Prinzip kostenlos“ beschäftigt. So heißt ihr neues Buch, in dem Kerstin Hoffmann zeigt, wie Unternehmen, Berater und Dienstleister neue Kunden gewinnen, ihre Bekanntheit steigern und ihre Umsätze erhöhen, indem sie ihr Wissen verschenken. Weitere Informationen zum Buch gibt es HIER.

Unter allen Kommentatoren verlosen wir insgesamt 2 Bücher. Alles, was Sie dazu tun müssen: Nichts weiter als einen Kommentar hinterlassen und begründen, warum Sie das Buch gewinnen möchten. Teilnahmeschluss ist der kommende Freitag, 12 Uhr. Danach werden die beiden Sieger gelost und per Mail benachrichtigt. Teilnahme und Versand sind für Sie natürlich komplett kostenlos.

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Beruf oder Berufung? – Finden Sie heraus, welcher Job wirklich zu Ihnen passt

Geschrieben am: 21-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Welcher Beruf passt zu mir? – Vor dieser Frage stehen jedes Jahr tausende von Schülern und Absolventen, die sich zwischen Ausbildung und Studium entscheiden oder sich um die erste Arbeitsstelle bemühen müssen. Die Suche nach einem Beruf der gleichzeitig auch Berufung ist, kann sich dabei schwierig gestalten. Mit unserer Strategie wird die Suche jedoch einfach.

Klar, Sie können Ihre Berufssuche auch einfach nach dem Trail-and-Error-Prinzip gestalten und die verschiedenen Berufe so lange ausprobieren, bis Sie den passenden finden. Doch das kann dauern und ist in der Praxis oft einfach nicht machbar. Denn spätesten bei der dritten Ausbildung in einer völlig anderen Branche werden Personaler misstrauisch und Ihre Chancen auf einen neuen Job bewegen sich rapide gegen null.

Der passende Beruf ist immer auch Berufung

Nebenbei bemerkt: Es liegt in Ihrem Interesse, sich aktiv auf die Suche nach dem richtigen Beruf zu machen. Immerhin werden Sie vermutlich mehr Zeit am Arbeitsplatz als bei Ihrer Familie verbringen. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass Sie diese Zeit mit einer Tätigkeit verschwenden – entschuldigung, verbringen – wollen, die Ihnen absolut nicht liegt.

Die Suche nach dem passenden Beruf lässt sich grob in vier Phasen einteilen:

  1. Ideensammlung
  2. Benennen der eigenen Stärken und Leidenschaften
  3. Überprüfung durch Dritte
  4. Erfahrung sammeln

Bei der Ideensammlung gibt es keine Grenzen, hier schreiben Sie einfach alle Berufswünsche und -ideen auf, auch wenn diese noch so abstrus und seltsam klingen mögen. Im zweiten Schritt schreiben Sie daneben Ihre Stärken und Leidenschaften auf. Vor allem letztere sind enorm wichtig, denn Stärken können zu vielen Berufen passen, echte Leidenschaften jedoch nicht. Gleichen Sie jetzt Ihre Ideensammlung mit Ihren Stärken und Leidenschaften ab. Die Schnittmenge beider Listen bildet Ihre beruflichen Möglichkeiten.

Diese Liste lassen Sie durch Dritte überprüfen. Dabei ist es wichtig, dass Sie sich an zwei verschiedene Personen wenden. Die eine sollte Sie lange und gut kennen und kann Ihre Liste daher mit viel Hintergrundwissen Ihrer Person beurteilen. Die andere Person darf Sie hingegen noch nicht so lange kennen, denn dadurch wird Ihre Liste noch mal aus einer völlig anderen Perspektive betrachtet.

Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen

Am Ende dieses Auswahlprozesses werden Sie voraussichtlich immer noch mehrere berufliche Optionen offen haben und sich für eine entscheiden müssen. Diese Entscheidung kann Ihnen niemand abnehmen, denn es geht um Ihre Zukunft und Ihren ganz persönlichen Weg. Bei der Wahl Ihres Berufes sollten Sie sich dabei auf Ihre Intuition und Ihr Gefühl verlassen, denn nur so können Sie auch die unbewusst vorhandenen Informationen nutzen.

Für die hier beschriebene Suche sollten Sie genug Zeit einplanen. Vor allem die vierte Stufe – das Sammeln von Erfahrungen durch Praktika oder Ferienjobs – braucht einfach Zeit. Doch wenn Sie sich erst mal sicher sind, können Sie sich mit voller Energie auf in Ausbildung, Studium oder Jobsuche stürzen. Denn Sie wissen: Sie folgen Ihrer Berufung.

Testen Sie sich zum Wunschberuf

Bei der suche nach dem passenden beruf können – und sollten – Sie natürlich verschiedenen Mittel und Methoden einsetzen. Als Ergänzung zu unserer Strategie haben wir daher vier Online-Test für Sie zusammengestellt. Das die Testergebnisse lediglich Empfehlungen sein und Ihnen Ihre Entscheidung niemals abnehmen können, versteht sich von selbst.

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Druckausgleich – Gestresste Männer werden nicht aggressiver, sondern sozialer

Geschrieben am: 21-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Hand aufs Herz: Wie reagieren Sie bei Stress? Werden Sie dünnhäutig oder einsilbig? Kanalisieren Sie den steigenden Druck durch Schreien, Heulen oder Schokolade? Also, es gibt da so eine Theorie. Der zufolge sollen Menschen (wie die meisten Tierarten auch) bei Stress in eine Art Kampf-oder-Flucht-Muster („fight-or-flight“) verfallen. In den Neunzigerjahren kam dann noch die These hinzu, dass Frauen auf Stress nach dem „Tend-and-befriend-Konzept“ reagieren. Also mit einem beschützenden („tend“) und Freundschaft anbietenden („befriend“) Verhalten reagieren. Männern hingegen wurde unterstellt, bei Stress aggressiv zu werden. Zu Unrecht, sagt jetzt eine Gruppe Freiburger Wissenschaftler um die Psychologen und Neurowissenschaftler Markus Heinrichs und Bernadette von Dawans und widerlegt damit zugleich eine fast 100 Jahre alte Lehrmeinung.

Ihren Studien zufolge werden gestresste Männer sogar sozialer, oder wie Dawans es formuliert: „Offenbar zeigen auch Männer soziales Annäherungsverhalten als unmittelbare Konsequenz von Stress.“

In mehreren Experimenten und sozialen Interaktionsspielen, bei denen zum Beispiel Verhaltensweisen wie Vertrauen oder Teilen sowie Bestrafen gemessen wurden, erwiesen sich jene Probanden, die unter Stress standen, deutlich sozialer als Probanden der Kontrollgruppe. Negatives Sozialverhalten registrierten die Forscher zwar auch – das wurde aber nicht durch Stress beeinflusst. Man könnte also auch sagen: Wer ein Fiesling ist, ist ein Fiesling – Stress hin oder her. Die Normalos aber werden durch den Psychodruck eher netter. Heinrich: „Aus vorherigen Studien unseres Labors wussten wir bereits, dass positiver sozialer Kontakt mit einem vertrauten Menschen vor einer Stresssituation die Stressreaktion reduziert. Offenbar ist diese Bewältigungsstrategie so stabil verankert, dass Menschen auch unmittelbar im oder nach dem Stress durch positives soziales Verhalten Stressreaktionen verändern können.“

So, und jetzt Sie noch mal: Wie reagieren Sie bei Stress? Werden Sie dünnhäutig oder einsilbig? Kanalisieren Sie den steigenden Druck durch Schreien, Heulen oder Schokolade?

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Virale Mundpropaganda – Mathe-Beweis, warum sich Informationen in Social Media rasend verbreiten

Geschrieben am: 21-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Kaum gepostet, zieht die Meldung, die Infografik, das Foto oder Video auch schon seine Kreise – wird getwittert, gefacebookt, geplusst. Das volle Programm. Marketingfachleute träumen regelmäßig von einem solchen viralen Erfolg einer Kunde, die schneller im Netz rum ist, als sie Katze im Sack sagen können. Aber warum ist das so? Warum überhaupt verbreiten sich Informationen derart rasant in sozialen Netzwerken? Drei Saarbrücker Informatiker sind der Sache nun genauer nachgegangen und konnten einen mathematischen Beweis dafür liefern – samt überraschender Erklärung.

„Faszinierend“, nennt Tobias Friedrich, Co-Autor der Studie, das Ergebnis. Bisher habe man nur vermutet, dass das unkontrollierte Wachsen von sozialen Netzwerken eine Struktur fördere, über die sich Informationen schneller verbreiten als sonstwo. Tatsächlich aber gäbe es ein Beziehungsgefüge, das sie jetzt auch „mathematisch nachweisen“ konnten, das derlei virale Propaganda enorm fördert. Zusammen mit seinen Kollegen Benjamin Doerr, Honorarprofessor für Algorithmen und Komplexität an der Saar-Uni, und dessen Doktoranden Mahmoud Fouz wies Friedrich nach, dass sich Informationen in Social Media noch schneller verbreiten, als in Netzwerken, in denen jeder mit jedem kommuniziert, oder deren Struktur völlig zufällig gewachsen ist.

Der eigentliche Clou an Social Media sei das Zusammenspiel zwischen sehr gut und gering vernetzten Personen: Eine gering vernetzte Person habe zwar „viel schneller ihre wenigen Kontakte informiert“, sagt Friedrich. Es sei jedoch nachweisbar, dass sich unter solchen Kontakten immer sehr gut vernetzte Personen befinden, die wiederum von sehr vielen Personen angefragt würden. Und eben durch dieses Zusammenspiel werde in rasender Geschwindigkeit jeder über die Neuigkeit informiert.

Um das Beziehungsgeflecht in einem realen sozialen Netzwerk zu abstrahieren, nutzten die Forscher sogenannte „Preferential Attachment Graphs“ als Netzwerk-Modell. Es beruht auf der Annahme, dass sich neue Mitglieder eher mit bereits bekannten Personen vernetzten als mit unbekannten. Der Kommunikation legten sie ein Modell zugrunde, nach dem jede Person in gleichen Zeitabständen Informationen abfragt und angefragt wird, niemals aber erneut bei dem zuvor genutzten Kontakt. Der mathematische Beweis indes ummfasst rund zwölf Seiten. Wer sich das Mathe-Monster reinziehen will – hier der Link zum PDF.

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Sofort auflegen! – Von Tischmanieren und Tischsünden (Infografik)

Geschrieben am: 21-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Du bist, wie du isst. Ganze 89 Prozent der Deutschen – und das generationsübergreifend – finden, dass gute Tischmanieren nach wie vor wichtig sind. Trotz Fast Food und Coffee to go genießen das gemeinsame Essen und der Anstand bei Tisch dabei noch immer einen hohen Stellenwert. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Margarine-Herstellers Deli Reform. Rund 91 Prozent der Befragten finden sogar, dass das gemeinsame Essen entspannter verläuft, wenn sich alle am Tisch zu benehmen wissen. Mehr noch: Die Mehrheit (92 Prozent) der über 55-Jährigen meint, dass sich anhand der Tischsitten eine gute Kinderstube erkennen lässt, Dreiviertel der unter 34-Jährigen sehen dies genauso und halten gute Tischmanieren in der Erziehung für wichtig (siehe Infografik).

Allerdings lässt bei Tisch eben auch viel falsch machen. So finden es 87 Prozent der Befragten beispielsweise wichtig, dass man die anderen um Aufschnitt oder Ähnliches bittet und nicht einfach weit über den Tisch greift. Und so altbacken es auch klingen mag: Mit vollem Mund sollte nicht gesprochen werden – davon sind 73 Prozent überzeugt. Auch das Herumspielen mit dem Essen ist nach wie vor verpönt, 77 Prozent sehen dieses Verhalten als Tischsünde an.

Entscheidend aber: Trotz Smartphone-Mania und Mobile Internet – beim gemeinsamen Essen bleibt das Telefon aus. Selbst wenn es klingelt, wird das Annehmen des Anrufs von 70 Prozent der Befragten bei Tisch nicht gern gesehen. Das finden sogar auch knapp 65 Prozent der unter 34-Jährigen. Die reale Unterhaltung ist also auch heute noch mehr wert als digitales Surfen.

Generationsbedingte Unterschiede finden sich indes eher bei der Frage, ob die Hände während des Essens auf dem Tisch liegen müssen. Dieser Ansicht sind zwar 39 Prozent der über 55-Jährigen, aber nur 17 Prozent der unter 34-Jährigen. Weniger Bedeutung hat laut Umfrageteilnehmern die Frage, ob man aufessen sollte, was man sich genommen hat. Lediglich 33 Prozent halten dies noch für sehr wichtig.

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Der Arbeitsmarkt kippt – Wie viel Macht haben Bewerber wirklich?

Geschrieben am: 21-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Die Zeiten ändern sich: Massenarbeitslosigkeit scheint zumindest für Hochqualifizierte MINT-Absolventen ein vergangenes Phänomen zu sein. Auch für qualifizierte Techniker ist es zur Zeit leicht, eine neue Stelle zu finden, für Pflegepersonal werden angeblich mancherorts schon Bleibeprämien gezahlt. Kann man also ganz entspannt auf Stellensuche gehen, wenn man die nötige Qualifikation besitzt, und jede Forderung durchsetzen?

Nein. Natürlich nicht. Wäre ja auch noch schöner. Denn dem oft beschworenen Fachkäftemangel steht entgegen, dass auch zügiges Studium, mehrere Auslandsaufenthalte und beste Examensnoten keine Einstellungsgarantie sind, obwohl Unternehmen nach eigenem Bekunden genau darauf wert legen. Und wer über 50 ist, hat hierzulande trotz hoher Qualifikation deutlich mehr Mühe, wieder in Arbeit zu kommen als anderswo in Europa. Ähnliches gilt übrigens für Frauen, die nach der Erziehungszeit in den Beruf zurückkehren wollen.

Die Chancen der Bewerber steigen

Unterm Strich hat sich aber die Lage am Arbeitsmarkt gerade für Akademiker nicht nur entspannt, sie beginnt sich bereits zu drehen. Das schwindende Arbeitskräftepotenzial wird spürbar. Insbesondere die großen Unternehmen betreiben daher immer mehr Aufwand, um das Interesse der raren Spitzenkräfte zu wecken. Employer Branding, der Aufbau des Unternehmens zur attraktiven Marke für Stellensuchende, gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Und es stößt auf zunehmend selbstbewusste Bewerber: Die Botschaft „Ihr seid gefragt!“ ist bei der Generation Y angekommen. Entsprechend selbstbewusst treten Bewerber im Vorstellungsgespräch auf. Durchs Web 2.0 an hierarchiefreie Kommunikation gewöhnt, klopfen sie – ganz Verhandlungsprofis – Arbeitsbedingungen, Entwicklungspotenziale und Verdienstmöglichkeiten ab, bevor sie sich für ein Unternehmen entscheiden.

Noch längst nicht jeder Personaler kommt mit dieser veränderten Situation zurecht. Manch anderer Arbeitgebervertreter reagiert verdutzt auf die ungewohnten Forderungen nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der sozialen Verantwortung des Unternehmens für die Bewerber – und macht notgedrungen gute Miene zum neuen Spiel.

Natürlich tragen Unternehmen durch geschicktes Umwerben der Kandidaten auch dazu bei, dass sich die Situation nicht allzu schnell zu ihren Ungunsten dreht. Gerade Weltkonzerne verstehen das Spiel meisterhaft, das Leuchten des großen Namens geschickt zu nutzen und sich als attraktive Arbeitgeber darzustellen. So ziehen sie viele Kandidaten an, halten so die Auswahl groß und verhindern zu viel Entscheidungsmacht der Bewerber.

Jenseits der ausgetretenen Pfade

Ganz anders sieht es bei kleinen und mittleren Unternehmen aus. Die müssen, um am Markt bestehen zu können, deutlich eher auf Forderungen interessierter Arbeitnehmer in spe eingehen. Und bieten dabei – immer schon – deutlich bessere Entwicklungsmöglichkeiten als die großen Konzerne. So ist auch der Gehaltsrückstand, der immer noch wahrscheinlich ist, deutlich schneller aufgeholt.

Außerdem bieten sie meistens deutlich abwechslungsreichere Arbeitsfelder, flachere Hierarchien und bessere soziale Einbindung. Alles Faktoren, die als Arbeitsbedingungen dem Verlangen nach Abwechslung jener Generation entgegenkommt, die alles Mal eben schnell googelt, kurz durchdiskutiert und dann bei Facebook online stellt.

Gerade die Fähigkeit der Y-Kandidaten, vorurteilslos nach Lösungen zu suchen und ihre Neigung, anschließend diskursiv Lösungsmöglichkeiten zusammenzutragen, sind gefragter denn je. Denn sie kommen der Komplexität der modernen Arbeitswelt, dem Bedarf nach vernetzten Lösungen und der dafür notwendigen Teamarbeit entgegen. Und auch das gilt vor Allem für kleine und mittlere Unternehmen. Bis in den großen Konzernen die Strukturen so weit aufgebrochen sind, werden noch einige Jahre vergehen. Zeit, die Einsteiger für die eigene Entwicklung nutzen können.

Klare Ziele und Erwartungen

Überhaupt die eigene Karriere: noch keine Generation hatte ihre Entwicklung so minutiös voraus geplant wie die heutigen Berufseinsteiger. Geprägt durch ein durchorganisiertes Studiensystem, das rechtzeitige Entscheidungen forderte, entstand eine überraschende Zielstrebigkeit.

Verbunden natürlich mit Zielklarheit: Dabei steht Entwicklung ganz oben. Und fairer Tauschwert. Durchaus auch in der Entlohnung. Diese Generation weiß, was sie wert ist, und fordert es auch ein. Dabei ist sie aber längst nicht allein materialistisch orientiert: Gerade Wohlfühlfaktoren, aber auch ethische Orientierung spielen eine große Rolle für die aktuellen Berufseinsteiger.

Dafür ist sie auch bereit, eine ganze Menge zu tun. Leistung steht hoch im Kurs. Und Ergebnisorientierung. Gerade letztere. Weil diese Generation unterhalten werden will, weil Stillstand sie langweilt, ist keine so wenig fürs Zeit absitzen zu haben wie sie. Bezahlung nach Anwesenheit im Büro ist verpönt, erwartet wird guter Lohn für das exzellente Ergebnis, das man zu bringen bereit ist.

Positionierung ist wichtig

So wenig wie Herr Generation Ypsilon existiert aber Unternehmen Neuzeit. Im Gegenteil: Nicht nur die Bandbreite der Absolventen und ihrer (Zusatz-)Qualifikationen hat zugenommen, sondern auch die Vielfalt der Unternehmen, Ihrer Kulturen und jeweiligen Erwartungen. Deswegen wird am Arbeitsmarkt nach wie vor scheitern, wer einfach selbstbewusst auftritt, aber weder Ziel, Mittel oder Abnehmer kennt.

Hochqualifizierte Bewerber haben dann gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, wenn sie sich richtig positionieren. Das gilt in erster Linie für Absolventen technisch-naturwissenschaftlicher Fächer, abgeschwächt aber auch für Bachelor und Master anderer Disziplinen. Entsprechend selbstbewusste Forderungen können sie an die Arbeitgeber richten.

Richtige Positionierung heißt natürlich erst Mal: Klärung der eigenen Potenziale. Welche der am Markt gefragten Fähigkeiten besitze ich? Dabei kommt, es wie oben gezeigt, längst nicht mehr nur auf die fachlichen Stärken an, sondern in zunehmendem Maße auf soziale Kompetenzen.

Richtig positionieren heißt aber auch, den Markt zu identifizieren, der die eigenen Fähigkeiten wirklich braucht. Da zeigen sich schon große Unterschiede zwischen großen, mittleren und kleinen Unternehmen. Auf den Punkt gebracht: Je kleiner das Unternehmen, desto mehr wiegen Lernkompetenzen – oder „wissenschaftliches Arbeiten“. Hier sind auch die Plätze für die Generalisten.

Nochmals deutlich unterscheiden sich Kreativbranche und soziale Berufe. Während erstere Wert auf Kreativität, Schnelligkeit und Ideenreichtum setzt, fordert zweitere die Bereitschaft zur Übernahme ethischer Verantwortung. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Entlohnungen, die die Branchen dafür bieten. Auch – und gerade – in nicht-materieller Hinsicht.

Deswegen bedeutet die Positionsbestimmung letztlich auch die Klärung der eigenen Erwartung. Das hat gleich einen weiteren Vorteil: Wer klare Ziele formulieren kann, beeindruckt allein schon mit Entschlusskraft und Entschiedenheit. Beide Fähigkeiten sind Schlüsselqualifikationen für die Postionen, die Hochschulabsolventen normalerweise besetzen.

Kommunikation auf Augenhöhe entscheidet

Wer Angebot, Erwartung und Zielgruppe geklärt hat, kann entsprechend selbstbewusst ins Rennen gehen. Und entsprechend pokern. Auch wenn es sich noch nicht bei allen Unternehmen herumgesprochen hat: Die Zeiten, in denen Bewerber um jede Stelle froh sein mussten, sind (zumindest im Bereich der qualifizierten Arbeitsplätze) definitiv vorbei.

Die Zeit für Macht-Spiele ist dennoch nicht angebrochen. Schließlich zählen soziale Kompetenzen mehr denn je. Und nicht mehr Durchsetzung um jeden Preis. Dafür ist es möglich geworden, Forderungen zu stellen, die früher zum sofortigen Ausscheiden geführt hätten. Vereinbarkeit von Arbeit und Freizeit, flexible, leistungsorientierte Arbeitszeiten, Finanzierung eines Home Offices zur Förderung entspannter Tätigkeit und einiges mehr sind in den Bereich des Möglichen gerückt, wenn es darum geht, Talente zu locken und zu binden.

Das schlägt sich natürlich auch im Gehalt nieder: Für aktuelle Berufseinsteiger besteht tatsächlich die Chance, im Unterschied zu Vorgänger-Generationen echte Reallohngewinne zu realisieren. Vorausgesetzt natürlich, das eigene Angebot stimmt. Denn unterm Strich zählt fürs Unternehmen immer nur das Eine: dass die Leistung stimmt.

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Kurz notiert: Social Media, Tools und Gadgets

Geschrieben am: 19-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Unter dem Titel “Kurz notiert” fassen wir für Sie Neuigkeiten rund um Social Media, Software-Tools und Gadgets zusammen. Dabei handelt sich um Themen für die wir in der vergangenen Woche keine Zeit gefunden haben, die aber trotzdem erwähnenswert sind. Heute geht es um: +++ Google Knowledge Graph – Die Suche wird intelligenter +++ Evernote 4.0 für Android – Neues Design und neue Funktionen +++ The story of send – Google beschreibt den Weg einer E-Mail +++ Der Wert hoher Bildung als Infografik

Google Knowledge Graph – Die Suche wird intelligenter

Google entwickelt seine Dienste kontinuierlich weiter, das gilt natürlich auch für den meiste genutzten Dienst, die Google-Suche. Die neue Funktion nennt Google selbst den Knowledge Graph. In den Suchergebnissen werden jetzt verschiedene Bedeutungen des Suchbegriffes angeboten. Zusätzlich erscheint auf der rechten Seite eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte und Treffer, von denen aus einen tiefer gehende Recherche über weiterführenden Links möglich ist. Neben dem offiziellen Blogpost beschreit Google den Knowledge Graph auch im folgenden Video.

Evernote 4.0 für Android – Neues Design und neue Funktionen

Android 4.0 – besser bekannt unter dem Name Ice Cream Sandwich – ist auf dem Galaxy Nexus zwar schon eine Weile verfügbar, für viele andere Android-Geräte wurden die Updates allerdings erst in den letzten Wochen bereitgestellt. Evernote hat jetzt die Version 4.0 der Android-App veröffentlicht. Das Update bringt einen neuen Startbildschirm, neue Notizlisten, eine überarbeitete Action-Bar und viele weitere Neuerungen mit. Die Details finden Sie auf dem Evernote-Blog und im unten stehenden Video. Die App gibt es natürlich im Google Play Store.

The story of send – Google beschreibt den Weg einer E-Mail

Haben Sie sich schon einmal gefragt, welchen Weg eine E-Mail genau nimmt? Dann liefert Ihnen Google die Antwort. Unter dem Stichwort “Google Green” zeichnet der Konzern aus Mountain View den Weg einer E-Mail vom Klick auf den Senden-Button in Gmail bis zum Empfänger nach. Wie der Titel schon vermuten lässt, werden dem Nutzer quasi nebenbei Tipps gegeben, wie er umweltbewusster agieren kann.

Der Wert hoher Bildung als Infografik

Ein hoher Bildungsabschluss ist – vor allem in Deutschland – oft die Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere oder doch zumindest gute Verdienstmöglichkeiten. H&R Block hat die Kosten – aber auch die Verdienstmöglichkeiten nach der Ausbildung – in einer Infografik zusammengefasst. Wenig überraschend: Die meisten Studenten starten mit mehr als 25.000 Dollar Schulden in das Berufsleben. Doch im Vergleich zu den Verdienstmöglichkeiten rechnen sich die hohen Kosten dennoch. Auch wenn die Infografik spezielle das US-amerikanische System beleuchtet, sind die Prinzipien auch auf Deutschland übertragbar.

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Brückentage – Warum das ideale Arbeitstage sind und wie Sie die am besten nutzen

Geschrieben am: 18-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Sie müssen heute arbeiten? Gratulation! Auch wenn das für Sie jetzt vielleicht erst mal seltsam klingt: Sie sollten sich freuen. Denn Brückentage sind die bessten Arbeitstage. Heute können Sie mal so richtig produktiv sein und – noch besser – schon mal dem Stress der nächsten Wochen vorbeugen. Die Arbeit an einem Brückentag kann ein wahrer Segen für Sie sein – wenn Sie die Zeit sinnvoll nutzen.

Der Grund für das große Potenzial eines Brückentages: Sie haben meist Ruhe und können ganz nach Ihrem eigenen Rhythmus arbeiten. Die Gelassenheit beginnt bereits früh morgens auf dem Weg zur Arbeit. Kaum jemand ist unterwegs, die Schüler haben frei, S-Bahnen, Busse und Straßen sind angenehmen leer. Der Weg zur Arbeit wird zum reinen Vergnügen.

Arbeiten Sie ganz nach Ihrem Rhythmus
Bei der Arbeit geht es genau so gelassen weiter. Sie haben Zeit, um liegen gebliebene Dokumente aufzuarbeiten und abzulegen, Ihr To-Do-Liste zu entrümpeln und Ihr Pläne neu zu strukturieren.

Das ist auch der optimale Zeitpunkt, um einen Rückblick auf die letzten Wochen und Monate zu wagen und ein Fazit zu ziehen. Genießen Sie die Ruhe, mit der Sie alles angehen können und lassen Sie sich für alle Aufgaben Zeit. Idealerweise bereiten Sie auch schon Aufgaben für die kommenden Wochen vor und legen die Basis für stressfreie Arbeitswochen. Ein ganz einfacher Einstieg kann dabei das Aufräumen Ihres Büros und Ihrer Ordner auf dem Computer sein. Nach so einem Großputz können Sie wieder sehr viel effizienter arbeiten und sind den alten Ballasr los geworden.

Machen Sie es sich gemütlich
Wenn Sie alleine arbeiten, können Sie an einem Brückentag die Gelegenheit nutzen, und sich mit für Sie passender Musik in einen entspannten Arbeitsmodus bringen. Im normalen Arbeitsalltag ist das meist unmöglich oder zumindest schwierig, an einem Brückentag jedoch oft kein Problem.

Also, ärgern Sie sich nicht, nutzen Sie lieber diese Chance und schaffen Sie eine Basis für die kommenden Projekte.

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Stressfrei – entspannter leben und arbeiten

Geschrieben am: 18-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Manchmal kommt alles aufs Mal: Nicht, dass der Abgabetermin Ihres Projekts sowieso kaum noch zu schaffen ist, jetzt ist auch noch der Kollege krank geworden, der Sie unterstützen sollte. Obendrein will Ihr Chef, dass Sie bis morgen eine Präsentation für ihn erstellen, und Ihr wichtigster Kunde erwartet bis Freitag ein Angebot von Ihnen. Stress pur – oder?

Nein. Stress ist nichts weiter als eine Reaktion auf Belastung. Außerdem reagiert jeder Mensch anders auf Stress, wie es auch keine zwei Menschen gibt, die auf die exakt gleichen Auslöser mit Stress reagieren. Dazu kommt: Für den einen ist schon Stress, was für den anderen noch ganz normal ist. Und: Stress ist nicht zwingend negativ. Grund genug, sich mit diesem facettenreichen Phänomen genauer zu befassen.

Stressarten

Das – vielleicht – Interessanteste gleich zu Beginn: Stress kann auch positiv erlebt werden. Die Forschung unterscheidet deswegen zwischen zwei Stressarten:

  • Eu-Stress: Der Eu-Stress wirkt sich positiv auf die Person und ihre Leistung aus. Wer im Job gefordert wird, seine Energie aus den beruflichen Erfolgen zieht, kommt auf der Karriereleiter besonders schnell voran.
  • Di-Stress: Im Gegensatz dazu ist Di-Stress eine Reaktion auf Überforderung. Permanente Überlastung bremst, führt zu deutlich schlechteren Arbeitsergebnissen und Fehlern, verhindert Erfolgserlebnisse – und macht langfristig krank.

Letzlich ist aber auch Eu-Stress kein Erfolgsgarant: Weil Stress eine Reaktion ist, um unter Druck klar zu kommen, wird er zur Belastung, sobald er andauert. Deswegen schlägt Eu-Stress leider oft genug in Di-Stress um.

Stressreaktionen

Weil sie sich ähnlich sind, führen beide Stressarten manchmal zu gleichen Reaktionen: Während der eine weint, weil er traurig ist, vergießt der nächste Tränen der Wut. Manch einer heult vor Rührung, bei wieder anderen strömen die Freudentränen. Das liegt unter anderem daran, dass die ausgelösten Mechanismen bei beiden Stressarten identisch sind. Denn Stress

  • fährt Körper und Gehirn hoch, damit wir kurzfristig Höchstleistungen bringen und schnell entscheiden können. So schaffen wir es, die auslösende Situation bewältigen zu können.
  • beeinträchtigt die Konzentrationsfähigkeit, reduziert die Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit und steigert die Vergesslichkeit. Da unter Stress laufend neue Eindrücke verarbeitet werden müssen, ist keine Zeit, sich mit Dingen aufzuhalten.

Ausgelöst wird Stress durch eine Ausschüttung verschiedener Hormone, hauptsächlich Adrenalin und Cortisol. Diese steigern aber nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern schwächen auch das Immunsystem, sorgen für erhöhten Blutdruck und vermehrte Magensäure-Produktion.

Stressfaktoren

Auch bei den Auslösern lassen sich zwei Arten unterscheiden – ob darau Eu- oder Di-Stress wird, liegt unter anderem an den Verarbeitungsmechanismen der betroffenen Personen:

  • Innere Auslöser: Dazu zählen beispielsweise hohe Ansprüche an sich selbst, unerfüllte Wünsche oder auch Angst vor Ablehnung und Zurückweisung. Innerer Stressfaktor Nummer eins ist und bleibt aber der Perfektionismus. Mit nichts lässt sich besser Druck aufbauen als mit dem Gefühl, es immer noch besser machen zu müssen.

    Andererseits kann ein hoher Anspruch an sich selbst auch dazu führen, Extra-Energien frei zu setzen, um eine knifflige Aufgabe besonders gut lösen zu können. Menschen, die von ihrer Selbstwirksamkeit überzeugt sind, können sich auf diese Art ins Ziel pushen.

  • Äußere Ursachen: Das sind dagegen unangenehme Umweltbedingungen, etwa Lärm und Gestank, Verkehrsstau und Wartezeiten, Hitze und Kälte, aber auch Kritik, Bedrohung, Aggression und Schmerzen. Ebenso zählen dazu Angst, Trauer, Wut, Unsicherheit, Unzufriedenheit und Ungewissheit, Verlust von Menschen und Dingen. Ja, sogar Langweile und Monotonie können Stress verursachen.

    Auf der anderen Seite führen natürlich Zustimmung, Lob und Unterstützung dazu, sich besonders anzustrengen und sein Bestes zu geben, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Positive Verstärkung trägt den Menschen auf einer Welle des Erfolgs zum Wunschresultat.

Aber, wie erwähnt: Stress kann umschlagen. Und das hat Folgen.

Stressfolgen

Typische Folgen von Stress können körperliche Beschwerden wie Verspannungen und Schmerzen sein, aber auch Brechreiz, Sodbrennen und Magenschmerzen. Weil nicht jeder Mensch gleich auf Druck reagiert, kann es mitunter auch zu Ohrensausen, Tinnitus, Allergien sowie Herzrhythmusstörungen und Kreislaufbeschwerden kommen. Spätestens dann ist Schluss mit lustig. Steht das Herz dauerhaft unter Druck, kann es bei ungesunder Lebensführung (schlechte Ernährung, wenig Sport) sogar zum Herzinfarkt kommen. Betrachten Sie die Symptome also unbedingt als Warnsignale Ihres Körpers, Motto: „Es reicht!“

Möglich sind aber auch psychische Auswirkungen. Gestresste Menschen sind oft dünnhäutig, leicht genervt, fühlen sich überfordert und ziehen sich zurück. Hält der Stress lange an, kommt es möglicherweise zu Depressionen oder Burn-Out. Andere Typen werden wiederum aggressiv, verletzen möglicherweise sich oder andere – und riskieren neben Herz-Kreislauf-Problemen Ärger mit ihrem Umfeld und vielleicht sogar der Justiz.

Fatal ist außerdem, dass legale wie einige illegale Drogen durchaus helfen, den Stress zu minimieren – kurzfristig jedenfalls. Die haben aber ein enormes Missbrauchs- und Suchtpotenzial. Außerdem lindern Drogen wie Alkohol, Zigaretten oder Gras allenfalls Symptome – nicht die Ursache. Besser wird es dadurch also nicht, man spürt nur weniger und betreibt Raubbau am eigenen Körper.

Stressbekämpfung

Stressbekämpfung beginnt mit Ursachenforschung. Wenn beispielsweise psychische Faktoren Ihre Stressreaktion auslösen, sollten Sie an Ihrer Einstellung arbeiten: In der Regel ist es ausreichend, wenn Sie Aufgaben korrekt lösen – und nicht perfekt. Außerdem werden Sie auch dann gemocht, wenn Sie nicht allen Erwartungen genügen. Falls nicht, sollten Sie dringend Ihr Umfeld wechseln.

Gegen Prokrastination wiederum, umgangssprachlich Aufschieberitis genannt, hilft eine Veränderung der Arbeitsorganisation: Feste Arbeitszeiten und Prioritätenlisten sorgen dafür, dass Sie Stück für Stück alle anstehenden Aufgaben erledigen können. Aber natürlich nur, wenn Sie sie auch tatsächlich einhalten und erfolgreich den inneren Schweinehund bekämpfen. Dabei hilft Selbstdisziplin und das Schaffen von Anreizen: Belohnen Sie sich selbst, wenn Sie Ihren Plan einhalten und einen Punkt abhaken konnten.

Ganz grundlegend sollten Sie erst Mal inne halten, wenn die Wellen über dem Kopf zusammenschlagen: Durchatmen, zurücklehnen und in aller Ruhe die Dinge sortieren – das ist immer noch der beste Weg. Danach machen Sie sich einen Plan, wie Sie in der verbleibenden Zeit die Aufgaben bewältigen können – erst dann wird losgelegt.

Stressvermeidung

Stress bekämpfen ist okay, Stress vermeiden aber besser. Oft reicht schon ein guter Plan, um anstehende Probleme überschaubar zu machen und das Gefühl zu vermeiden: Ich schaff das alles gar nicht! Dabei helfen auch gute Freunde, die Ihnen Mut machen und Sie mental unterstützen.

Falls nicht, ist aussortieren angesagt: Alles, was nicht wichtig ist, bleibt erst Mal liegen. Ebenso das, was nicht dringlich ist. Absolute Priorität hat das, was unbedingt getan werden muss – das gehen Sie unverzüglich an. Zeitmanagement-Tools sind da sehr hilfreich, um alle Ihre Aufgaben in den Griff zu bekommen.

Notwendig dafür ist natürlich auch ein Umfeld, in dem Sie gut arbeiten können. Gestalten Sie Ihren Arbeitsplatz und Arbeitszeiten so, dass sie Ihren Arbeitsgewohnheiten am Besten entsprechen. Weil das in einem Büro nur eingeschränkt möglich ist, sollten Sie übers Arbeiten im Home Office nachdenken, wenn das Arbeitsumfeld in der Firma zu Dauer-Stress führt.

Ist das nicht möglich und scheitern alle Versuche, mit der Belastung am Arbeitsplatz klarzukommen, müssen Sie letztendlich einen Jobwechsel ins Auge fassen. Denn, wie gesagt, andauernder Stress macht krank.

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Halali zur Jobjagd – 44 Tipps und Ideen, wie Sie das Maximum aus Ihrer Bewerbung herausholen

Geschrieben am: 17-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Bewerbung – dieses Wort löst bei Jobsuchenden ganz unterschiedliche Reaktionen aus. Der Eine sieht darin die Chance, sich optimal zu präsentieren und die Personaler von sich zu überzeugen. Dem Anderen graut dagegen davor, er würde sich den ganzen Aufwand am liebsten sparen und direkt ins Bewerbungsgespräch gehen. Egal zu welchem Lager Sie sich zählen, eine ernsthafte Bewerbung ist immer mit einem ordentlichen Arbeitsaufwand verbunden. Denn es gilt unzählige formalen, inhaltlichen und stilistischen Kriterien zu beachten. Damit Sie das Maximum aus Ihren Bewerbungen herausholen können, haben wir heute 44 Tipps für Sie zusammengestellt.

Vorweg sei gesagt: Die Patentlösung gibt es bei Bewerbungen nicht. Zu unterschiedlich sind die Geschmäcker und die bevorzugten Stile von Personalern und Bewerbern. Doch es geht auch gar nicht darum, dass Sie alle 44 Tipps umsetzen. Suchen Sie sich einfach die Punkte und Strategien heraus, die am besten zu Ihnen und Ihrem Stil passen. Denn das Wichtigste ist und bleibt: Sie müssen in der Bewerbung authentisch rüberkommen. Alles andere bringt ohnehin nichts. Wenn Sie den Job nicht als Sie selbst bekommen, ist die Stelle einfach nichts für Sie, so unschön das auch sein mag. Doch auf Dauer ist es viel sinnvoller, etwas länger zu suchen und dafür die zu Ihnen passende Stelle zu finden. Immerhin wollen Sie dort ja einige Jahre bleiben, oder?

    Die Vorbereitung

  1. Legen Sie ganz genau fest, was Sie von Ihrem Traumjob erwarten und welche Kompromisse in Kauf nehmen wollen.
  2. Planen Sie genug Zeit ein, eine Bewerbung ist nicht in einer halben Stunde geschrieben.
  3. Sorgen Sie für unterbrechungsfreie Zeiten, in den Sie an Ihrer Bewerbung schreiben.
  4. Achten Sie ganz bewusst darauf, Ihr Motivation auf einem hohen Level zu halten.
  5. Beziehen Sie bei Ihrer Stellensuche auch Unternehmen aus verwandten Branchen mit ein.
  6. Überlegen Sie, ob auch eine Bewerbung im Ausland in Frage kommt.
  7. Beziehen Sie auch Alternativen – beispielsweise Zeitarbeit – in Ihre Pläne mit ein.
  8. Suchen Sie in den Sozialen Netzerken nach Angeboten Ihres Wunschunternehmens.
  9. Folgen Sie Mitarbeitern des Unternehmens auf Twitter, Facebook oder Google+.
  10. Rufen Sie vor einer schriftlichen Bewerbung auf jeden Fall bei den Unternehmen an.
  11. Achten Sie darauf, welche Bewerbungsform – schriftlich, online oder per E-Mail – das Unternehmen von Ihnen erwartet.
  12. Die Bewerbungsmappe

  13. Achten Sie neben der Optik auch auf die Haptik der Bewerbungsmappe.
  14. Wählen sie gedeckte Farben.
  15. Informieren Sie sich über die in Ihrer Branche üblichen Bewerbungsmappen.
  16. Bei einer optisch aufwändigen Bewerbung sollten Sie eine Bewerbungsmappe mit durchsichtigem COver wählen.
  17. Prüfen Sie Ihre Bewerbungsmappe auf Vollständigkeit.
  18. Das Anschreiben

  19. Stellen Sie sich selbstbewusst dar, Sie sind Verhandlungspartner, kein Bittsteller.
  20. Gestalten Sie Ihren ersten Satz kreativ, er entscheidet darüber, ob Ihr Anschreiben gelesen wird oder nicht.
  21. Achten Sie auf eine klare Struktur Ihres Anschreibens.
  22. Als Berufsanfänger sollten Sie sich auf eine Seite beschränken, erfahrene Arbeitnehmer können maximal zwei Seiten nutzen.
  23. Setzen Sie auf klare und leicht lesbare Schriften.
  24. Tipp- und Rechtschreibfehler sind tabu.
  25. Vermeiden Sie komplizierte Schachtelsätze, formulieren Sie kurz und knapp.
  26. Schreiben Sie Ihr Bewerbungsanschreiben für jede Stelle neu, Vorlagen erkennen erfahrene Personaler sofort.
  27. Sprechen Sie den verantwortlichen Personaler direkt an.
  28. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Erfolge und Kompetenzen.
  29. Machen Sie deutlich, was Sie für die konkrete Stelle qualifiziert.
  30. Gehen Sie auf alle Punkte der Stellenausschreibung ein.
  31. Der Lebenslauf

  32. Beschränken Sie sich auf maximal zwei Seiten.
  33. Stellen Sie sicher, dass alle Ihre Kontaktdaten auf dem Lebenslauf stehen.
  34. Nutzen Sie die gleiche Schriftart und Optik, wie bei Ihrem Bewerbungsanschreiben.
  35. Vermeiden Sie Lücken im Lebenslauf, diese geben nur Anlass für Spekulationen.
  36. Kündigungen dürfen Sie zwar nicht verschweigen, Sie können diese jedoch durch ein geschicktes Layout maskieren.
  37. Stellen Sie Ihre Kompetenzen und alle erfolgreichen Projekte dar, an denen Sie beteiligt waren.
  38. Gestalten Sie Ihren Lebenslauf kreativ, beispielsweise im Pinterest-Stil.
  39. Ein Bewerbungsfoto gibt dem Lebenslauf Persönlichkeit und eine eigene Note.
  40. Das gewisse Extra

  41. Wenn Sie besondern viele Qualifikationen vorzuweisen haben, sollten Sie eine dritte Bewerbungsseite einbauen.
  42. Ein Dankschreiben nach der Bewerbung hebt Sie von der Masse ab und hinterlässt einen positiven Eindruck.
  43. Sie wollen Ihre Bewerbung aufpeppen? Dann versuchen Sie es doch mit einer Pinterest-Integration.
  44. Auch Videos können Ihrer Bewerbung den letzten Pfiff geben. Wie das geht, verraten wir in unserem Tutorial.
  45. Als Alternative zu einer klassischen Bewerbung sollten Sie Ihre Eigenmarke aufbauen.
  46. Bewerbungsabsagen sind natürlich nicht schön, doch mit der richtigen Strategie können Sie diese zu Ihrem Vorteil nutzen.
  47. Auch eine konventionelle Bewerbung lässt sich durch einen gezielten Social Media Einsatz aufwerten.
  48. Und auch mit Power Point können Sie Ihre Bewerbung aufpolieren.

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