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Brutkasten – Die drei typischen Phasen des Talent Managements (Infografik)

Geschrieben am: 25-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Nicht wenige Unternehmen geben derzeit Unsummen aus, um sogenannte Talente einzustellen. Daran ist nichts Verkehrtes. Es ist aber nur die eine Seite der Medaille. Die andere: Talente zu pflegen, zu halten und zu entwickeln. Der Fachbegriff dazu: Talent Management. Ich habe so einige Unternehmen kennengelernt, die zwar großartige Recruiting-Aktionen gestartet haben. Aber Talent Management: Fehlanzeige. Lieber konzentrieren sich die Unternehmen auf Administration und neue Strategien (58 Prozent) – und wundern sich, warum die einst teuer erkauften Leistungsträger immer weniger leisten. Oder ihr Talent zum nächsten Arbeitgeber tragen.

Die folgende Infografik bietet zwar nur einen Ausschnitt dessen, was gutes Talent Management ausmacht. Den dafür aber ganz plastisch, aufgeteilt in drei wichtige Phasen…

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Weise Worte – Drei wahre Zitate über die Arbeit

Geschrieben am: 25-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

  1. Besser fokussieren. Man merkt nie, was schon getan wurde, man sieht immer nur, was noch zu tun bleibt. [Marie Curie]
  2. Mutiger werden. Wer immer nur funktioniert, entzieht sich dem Abenteuer des Lebens. [Armin Mueller-Stahl]
  3. Nicht labern, machen. Kein Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist [Robert Lembke]

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Einzelkämper – Teamfähigkeit wird total überschätzt

Geschrieben am: 25-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

“Und natürlich müssen Sie teamfähig sein. Ohne das Team geht gar nichts.” – Solche oder ähnliche Sätze lesen und hören Sie inzwischen in jeder Stellenanzeige und in jedem Bewerbungsgespräch. Der moderne Mitarbeiter muss sich in das Team integrieren, eine tragende Rolle für das Team spielen und überhaupt alles dem Team unterordnen. Dabei wir Teamfähigkeit völlig überschätzt. Echt jetzt. Das eigentliche Erfolgsmodell ist der gute alte Einzelkämpfer. Aber so richtig.

Ein Team zu haben, ist ja gut und schön. Doch die wahre Leistung bringt jeder Einzelne für sich allein. Tatsächlich wird ein engagierter Mitarbeiter vom Team ausgebremst. Er selbst ist mit seinen Aufgaben oft nämlich schon längst fertig und will weiter machen, aber nein, er muss ja auf seine schwächeren Teamkollegen warten, damit die ganze Sache eine Teamleistung bleibt. Dabei spielt es dann überhaupt keine Rolle, ob er alleine effektiver arbeiten könnte, Hauptsache, das Team hat zusammengearbeitet.

Teams lösen Probleme, die es ohne sie nicht gäbe

Überhaupt, die ganze Kommunikation in einem Team: gemeinsame Ausflüge, Wochenenden und sonstige Teambuilding-Maßnahmen – alles für die Katz! In dieser Zeit hätte ein motivierter Mitarbeiter wirklich produktiv arbeiten können. Stattdessen verschwendet er seine Zeit in sinnlosen Gruppenspielchen und lernt Menschen kennen, mit den er eigentlich gar nichts zu tun haben will.

Dazu kommt: Die Kollegen bremsen den Einzelnen nicht nur in seiner Arbeit aus, sie schmälern auch seine Leistung. Denn selbst wenn er wirklich die ganze Arbeit gemacht und das Projekt alleine gestemmt hat, erhält zum Schluss das Team die Anerkennung für die gute Leistung. Gerecht ist das nicht. Und wenn sich jemand mal traut, diesen offensichtlichen Missstand anzuprangern, wird er gleich als Querulant oder Egozentriker dargestellt. Die Folge: Noch mehr Teamgespräche und Gruppenmaßnahmen, die das Ganze nur schlimmer machen. Ein Teufelskreis beginnt.

Teamzusammenhalt ist eine Illusion

Ein häufig genanntes Argument: Das Team gibt dem Einzelnen Rückhalt, die Teammitglieder unterstützen sich untereinander. Ganz ehrlich, glaubt das irgendjemand? In den meisten Teams belauern sich die Kollegen doch gegenseitig und warten nur darauf, dass der andere einen Fehler macht. Dann stehen sie sofort beim Chef, um den Fehler zu petzen und ihre eigene, ach so wichtige, Rolle für das Team zu betonen. Und in den paar Ausnahmen, in denen sich Teammitglieder wirklich gegenseitig unterstützen, ist der positive Effekt so gering, dass er den Aufwand nicht lohnt.

Alles in allem ist ein engagierter Mitarbeiter alleine garantiert besser dran. Ein Team erfordert einfach Kommunikation, Rücksichtnahme und gegenseitiges Verständnis. Im Gegenzug erhält der Einzelne nur etwas Unterstützung, hier und da eine Idee und vielleicht mal ein wenig Entlastung in Stressphasen. Das ist den ganzen Aufwand doch nicht wert.

Oder etwa doch?

Dann wird es Zeit für ein flammendes Plädoyer für Teamplayer – per Kommentar!

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38 Specials – Diese Artikel sollten Sie vor dem Bewerben lesen

Geschrieben am: 25-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Wer einen richtig guten Job ergattern will, muss die Personaler von seiner Qualifikation, Motivation und Passung überzeugen. Dabei einen langen Atem bewahren und – natürlich – auf Augenhöhe kommunizieren. Bewerben ist eine logistische Herausforderung, bei der Sie einen langen Atem brauchen. Hier lesen Sie worauf es ankommt.

Grundlagen schaffen – Die richtige Vorbereitung

1. Diese Fragen sollten Sie sich vom Bewerben stellen.

2. So holen Sie das Maximum aus Ihrer Bewerbung raus.

3. Diese 50 Punkte sind die Grundlage Ihres Erfolgs.

4. Diese Fehler sollten Sie besser vermeiden.

5. Was die Stellenanzeige über den Arbeitgeber verrät.

6. So erfahren Sie mehr über die Unternehmen.

Solider Auftritt – So überzeugen Sie Personaler

7. Kommen sie auf den Punkt. Personaler haben für die Unterlagen wenig Zeit.

8. Wenn Sie sie den Chef mit einer Geschichte fesseln, haben Sie (fast) gewonnen.

9. Personaler, Fachvorgesetzter, Betriebsrat – wer bei der Personalauswahl mitredet.

Das Anschreiben – Ihre Eintrittskarte zum Job

10. Das gehört ins Anschreiben.

11. Treffende Formulierungen finden Sie in unseren Musterbewerbungen.

12. Mit Hervorhebungen verbessern Sie die Lesbarkeit Ihrer Unterlagen.

13. Bitte nicht: Diese Fehler im Anschreiben sollten Sie unbedingt vermeiden.

Qualifikationsnachweis – So überzeugt Ihr Lebenslauf

14. So überzeugt Ihr Lebenslauf.

15. Stellen Sie Ihre Erfahrung passend zur ausgeschriebenen Stelle dar.

16. Nutzen Sie die A-H-A-Technik für übersichtlichen Aufbau.

17. Rücken Sie Ihre Kompetenz ins rechte Licht.

18. Selbst Kündigungen können Sie überzeugend darstellen.

19. Der erste Eindruck zählt: Nutzen Sie das Bewerbungsfoto zur Selbstpräsentation.

Zugabe – so polieren sie Ihre Unterlagen auf

20. Ein Video in der Bewerbung – warum nicht?

21. Auch eine Präsentation bereichert Ihre Selbstdarstellung.

22. In manchen Branchen kommt auch eine Kreativ-Bewerbung an.

23. Bewerben per Homepage? Besser nicht!

Job per Klick – die Online-Bewerbung

24. Das sollten Sie bei der Online-Bewerbung beachten.

25. Nutzen Sie schon die Betreffzeile, um Interesse zu wecken.

Eigeninitiative – Tipps für den versteckten Arbeitsmarkt

26. Wo geht’s zum verdeckten Arbeitsmarkt?

27. Twittern Sie sich doch einfach den neuen Job.

28. Expertise zeigen, angestellt werden – Nutzen Sie das Web 2.0.

Der nächste bitte! – Tipps fürs Bewerbungsgespräch

29. Aufs Job-Interview müssen Sie sich gut vorbereiten.

30. Mit diesen Verhaltensweisen im Gespräch katapultieren Sie sich ins Aus.

31. Personaler stellen viele Fragen, um einen Eindruck von Ihnen zu gewinnen.

32. Selbstverständlich dürfen Sie im Vorstellungsgespräch Rückfragen stellen.

33. Diese Peinlichkeiten sollten Sie allerdings von Ihrer Frageliste streichen!

Ärgerlich, aber unvermeidlich – So sollten Sie mit Absagen umgehen

34. Warum Bewerber im Vorstellungsgespräch scheitern.

35. So nutzen Sie Absagen zu Ihrem Vorteil.

Am Ball bleiben – Tipps für den Bewerbungsprozess

36. Gehen Sie professionell mit den Unternehmen um.

37. Nutzen Sie Dankschreiben als Türöffner.

38. Und zuletzt: Bleiben Sie motiviert – was immer passiert.

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Praktikum perfekt – Die wichtigsten Verhaltensregeln für die Praxisprobe im Job

Geschrieben am: 24-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Ein Gastbeitrag von Luise Köhler

Der perfekte Praktikant fügt sich, ist sich für nichts zu schade und sorgt dafür, dass immer frischer Kaffee da ist… Pustekuchen! Das war vielleicht mal so und findet sich heute allenfalls noch bei den ewig gestrigen Arbeitgebern. Die modernen Unternehmen dagegen sprechen ihren Praktikanten deutlich mehr Verantwortung und Gestaltungsspielraum zu, als dieses immer noch stark verbreitete Klischee-Denken vortäuscht. Derlei Spielräume wollen allerdings auch genutzt werden. Denn nur so bekommt das Praktikum einen positiven, nachhaltigen Effekt. Die folgenden Tipps fürs Praktikum (PDF) sollen dabei helfen – sind jedoch keinesfalls als starre Regeln mit eingebauter Erfolgsgarantie zu verstehen. Was davon und wie Sie es am Ende umsetzen (möchten), ist immer auch abhängig von der Art und Dauer des Praktikums, von der Firmengröße und -kultur sowie der eigenen Persönlichkeit.

Bevor Sie Ihr Praktikum starten, sollten Sie genau abwägen, was Sie sich davon erwarten und welche Chancen es tatsächlich bietet. Ein Praktikum gibt Einblick in die Arbeitswelt – auch, wenn es sich dabei um ein bestimmtes Unternehmen handelt, welches lediglich einen Bruchteil des großen Jobuniversums ausmacht.

Anhand eines Praktikums lässt sich herausfinden, ob die dort ausgeübte Tätigkeit wirklich das ist, was man in Zukunft machen möchte. Ist das nicht der Fall, hat man zumindest eine Erkenntnis darüber gewonnen, was man nicht will. Und nicht zuletzt lassen sich während der Praxiszeit wichtige Kontakte knüpfen und sich so ein Netzwerk aufbauen, das beim späteren Berufseinstieg hilft – selbst wenn es einen in ein anderes Unternehmen zieht.

Der erste Tag ist der wichtigste

Der erste Tag im Praktikum dient dazu, sich einen Überblick zu verschaffen, das Team kennenzulernen und den eigenen Arbeitsplatz einzurichten. Am Ende des Tages schwirrt den meisten der Kopf und sie verlassen ihren Arbeitsplatz mit dem Kopf voller Eindrücke und Informationen. Auch wenn das alles ein bisschen viel erscheint: Es besteht kein Grund zur Panik. Es ist normal, dass man sich nicht alles sofort merken kann. Damit Sie jedoch möglichst viel mitnehmen können, sollten Sie am ersten Tag wenigstens ausgeschlafen sein, gut gefrühstückt haben und für den Weg zur Arbeit ein bisschen mehr Zeit einplanen. So sind Sie bestens gerüstet für die erste wichtige Aufgabe: aufmerksam Zuhören, wenn erklärt wird, was der eigene Tätigkeitsbereich sein wird, wie die neuen Kollegen heißen und welche Erwartungen das Unternehmen an einen hat.

Ganz sicher treffen Sie am ersten Tag auf viele Menschen, mit denen Sie in den nächsten Wochen und Monaten zusammen arbeiten und entsprechend viel Zeit verbringen werden. Schon deshalb sollten Sie bei der ersten Begegnung stets aufmerksam und höflich sein. Dazu gehört ein fester Händedruck mit Augenkontakt, das Aufstehen bei der Begrüßung sowie Interesse an den Kollegen und deren Jobs, was sich durch ein paar Fragen (nicht mehr als zwei während der Vorstellungsrunde) dokumentieren lässt.

Zur Vorbereitung lohnt sich hier ein Blick auf die Homepage des Unternehmens. Viele Firmen verfügen über eine Teamseite, auf der man sich schon mal einen ersten Überblick von den künftigen Kollegen machen und vielleicht sogar sich deren Namen merken sowie den oder anderen Gesprächsaufhänger mitnehmen kann.

Als Neuling im Team sollten Sie generell offen sein und auf andere zugehen – nicht abwarten, bis die das tun. Das bedeutet freilich nicht, sich jedem mitzuteilen oder gar sich aufzudrängen. Eher sollten Sie beobachten, wie das Team organisiert ist, welche Hierarchieebenen existieren und wie die Arbeitsatmosphäre und der Umgang der Kollegen untereinander ist. Dabei ist wichtig, zunächst neutral zu bleiben und nicht vorschnell Partei zu ergreifen. Das gelingt zum Beispiel, indem Sie die Mittagspausen-Partner regelmäßig wechseln, um verschiedene Seiten zu hören sowie in der Kaffeeküche auch mal Smalltalk mit den Kollegen der anderen Abteilung halten.

Zuverlässigkeit ist die halbe Miete

Jedes Unternehmen verfügt über Regeln. Diese sind entweder schriftlich festgehalten oder als „ungeschriebene Gesetzte“ fest in der Firmenkultur verankert. Das Praktikum dient auch dazu, solche Regeln zu lernen und schauen, ob sie zu einem passen. Wer sich in die vorhandene Firmenkultur gut einfügen kann, hat natürlich klare Vorteile. Denn wer Regeln, Anweisungen und Zeitvorgaben befolgt, macht einen guten Eindruck, schafft Vertrauen und qualifiziert sich für eigenverantwortliche Aufgaben. Aus diesem Grund sollte man als Praktikant auch Routinearbeiten akzeptieren und den Tätigkeitsbereich darauf aufbauend erweitern.

Was ebenfalls Eindruck hinterlässt: Selbstständig anstehende Aufgaben sehen, übernehmen und Vorgesetzte freiwillig und transparent über den Status von Projekten sowie eigene Arbeitsfortschritte auf dem Laufenden zu halten. Wenn es in dem Unternehmen sehr formal zugeht, lässt sich das zum Beispiel mit einem Tätigkeitsbericht via E-Mail erledigen, der einmal wöchentlich an Vorgesetzte verschickt wird. Das symbolisiert zum Einen Verlässlichkeit und zum Anderen Selbstvertrauen in die eigenen Kompetenzen. Gleiches gilt aber auch, wenn Probleme auftreten. Kommt man selbst nicht weiter, sollte man frühzeitig auf seine Teamkollegen zugehen, um gemeinsam eine Lösung zu finden.

Ein wenig Zurückhaltung ist hingegen bei eigenen, womöglich gar revolutionären Ideen geboten. Gerade bei Veränderungsvorschlägen kommt es enorm auf Ihr diplomatisches Geschick an. So könnten sich die Kollegen auf den Schlips getreten fühlen, wenn ein Praktikant etablierte Handlungsmuster mal eben so in Frage stellt. Bevor Sie also eigene Vorschläge machen, sollten Sie zunächst Beziehungen und Vertrauen aufbauen.

Wer nicht fragt, bleibt draußen

Ganz essenziell für ein erfolgreiches Praktikum ist, keine Angst vor dem Fragen zu haben. Schließlich dient ein Praktikum dazu, die Arbeitswelt kennenzulernen. Keiner erwartet, dass Sie alles wissen und schon alles können. Im Gegenteil: Wer so tut als ob, macht sich nur unglaubwürdig. Vielmehr gilt es, Lernwillen zu signalisieren und offen für Neues zu sein.

Dieses Fragenstellen ist allerdings auch kein Freifahrtschein dafür, die eigene Problemlösungskompetenz verkümmern zu lassen. Heißt konkret: Im Zweifel erst mal googeln oder selber nachdenken – erst dann fragen! Die Kollegen erklären meist gern – erwarten jedoch auch, dass man selbst mitdenkt und aus den Erfahrungen lernt. Deshalb: Fragen Sie am Anfang mehr! Nach den ersten Wochen sollten die grundlegenden Fragen geklärt sein. Wer dann immer noch nicht weiß, was er eigentlich machen soll, gibt ein ganz schlechtes Bild ab.

Feedback können und sollten Sie nach einer Weile aber auch den Kollegen und ihrem Chef geben. Der will idealerweise auch was lernen und profitiert von ihrem unverstellten Blick. Aber Vorsicht: Konstruktives Feedback zu geben, ist eine Königsdisziplin. Es empfiehlt sich immer, mit etwas positivem zu beginnen und dann zu den Schwachstellen überzuleiten, um den anderen nicht vor den Kopf zu stoßen. Schildern Sie aber nicht nur Problemfelder – bieten Sie immer auch gleich Verbesserungsvorschläge an, welche im Idealfall als Diskussionsgrundlage dienen. Nur so werden Sie konstruktiv.

Apropos: Zum Schluss noch eine Art Checkliste, was ein Praktikant unbedingt mitbringen sollte:

  • gute Vorbereitung
  • Interesse und Beobachtungsgabe
  • Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Höflichkeit
  • Hilfsbereitschaft
  • keine Angst vorm Fragenstellen
  • Lernwilligkeit
  • Problemlösungskompetenz
  • Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
  • keine Angst vor Feedback
  • den Blick über den Tellerrand

Und machen Sie sich ruhig bewusst: Unternehmen suchen keine eierlegenden Wollmilchsau, sondern junge, aufgeschlossene und lernwillige Menschen, die ihr Praktikum bestmöglich für sich selbst und für das Unternehmen nutzen möchten. Den perfekten Praktikanten gibt es nicht, aber ein perfektes Praktikum.

Über die Autorin

Luise Köhler leitet das Karrieremagazin der Jobbörse Praktikum.info und berät dort Schüler, Studenten und Absolventen rund um den Berufseinstieg.

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Checkliste für die Akquise – In 13 Schritten zum nächsten Auftrag

Geschrieben am: 24-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Ein Gastbeitrag von der Buchautorin Elke Fleing

Selbstständige Kommunikations-Dienstleister müssen nicht nur auf kreativer Ebene stets ihr Bestes geben. Sie haben sich – im Gegensatz zu ihren angestellten Kollegen – auch um all die administrativen Belange ihres Unternehmens zu kümmern. Vor allem: Sie müssen dafür Sorge tragen, dass sowohl ihr Auftragsbuch als auch ihr Bankkonto gut gefüllt sind.

Die Kalkulation und Akquise von – möglichst lukrativen – Aufträgen ist eine Aufgabe, vor denen Dienstleister ihr ganzes Unternehmerdasein lang stehen. Immer wieder und immer wieder mit geänderten Parametern.

Selbst wenn ein Dienstleistungs-Unternehmen nach einer Weile so gut etabliert ist, dass Kunden und Aufträge ohne aktive Akquise hereinkommen: Auch dann sollte jeder Baustein des Akquise-Prozesses immer wieder überprüft und eventuell den sich verändernden Gegebenheiten angepasst werden. Damit die gute Auftragslage auch so bleibt und die Honorare stimmen. Insbesondere die folgenden 13 Punkte des Akquise-Prozesses sollten Sie in regelmäßigen Abständen prüfen und gegebenenfalls anpassen.

Checkliste für die Akquise

  1. Deckt sich die klare, nutzenoptimierte Beschreibung Ihres Leistungsangebots noch mit den jetzigen Realitäten oder den Schwerpunkten in naher Zukunft?
  2. Sind Ihre Zielgruppen unverändert geblieben?
  3. Sollten Sie sich mal wieder ans Auswählen und Akquirieren bestimmter Wunschkunden machen?
  4. Hat sich bezüglich Ihrer Alleinstellungsmerkmale etwas verändert?
  5. Deckt Ihr Bedarfs-Stundensatz noch ihren derzeitigen finanziellen Bedarf?
  6. Hat sich der Marktwert Ihrer Leistungen verändert?
  7. Passen Ihr Bedarfs-Stundensatz und der Marktwert Ihrer Leistungen noch gut zusammen?
  8. Ist die Personaldecke in Ihrem Unternehmen noch optimal, um alle Aufträge exzellent bearbeiten zu können und andererseits nicht zu hohe Personalkosten zu produzieren?
  9. Können Sie Ihre Maßnahmen zur Expertenpositionierung optimieren, um Ihrem Unternehmen mehr Reichweite und mehr Vertrauen in Ihre Kompetenz zu erzielen?
  10. Ist Ihre Unternehmenspräsentation noch up to date?
  11. Ist Ihr Katalog mit Fragen an potenzielle Auftraggeber, auf die Sie Antworten vor Ihrer Honorarkalkulation benötigen, noch auf dem neuesten Stand?
  12. Sind Ihre Textbausteine für Projekt-Bewerbungen und Angebotsschreiben noch aktuell?
  13. Gibt es neue Plattformen mit interessanten Projektausschreibungen, die Sie abonnieren könnten?

Wenn Sie auf die Aktualität dieser 13 Bausteine achten, sind Sie immer gut präpariert für Ihre nächste Akquise und die nächste Projekt-Kalkulation. Klar, akquirieren müssen Sie dann immer noch. Aber so sind Sie schon mal auf der sicheren Seite, dass alles gut vorbereitet ist und Ihr Unternehmen bleibt in gesundem, steten Wandel und Wachsen.

Und für alles Weitere sind hier noch fünf praktische Tipps, um den Kunden Ihrer Träume zu fischen:

Überraschen: Veröffentlichen Sie auf möglichst spektakuläre Art Ihren Wunsch, mit dem Kunden zusammenzuarbeiten. Prominentes Beispiel ist der Aufwand von Matthew Epstein, der extra eine Website einrichtete, um einen Job bei Google zu bekommen und ein aufwendiges Video produzierte.

Observieren: Beobachten Sie alle relevanten Aktivitäten Ihres Traumkunden gründlich. Legen Sie sich Google-Alerts zu seinem Unternehmen und Marken, den Namen der Ansprechpartner, den Aktivitäten und Neuigkeiten rund um das Unternehmen an. Recherchieren Sie gründlich und passen Sie so den besten Zeitpunkt für Ihre Ansprache ab.

Antriggern: Folgen Sie Ihren potenziellen Ansprechpartnern im Social Web. Folgen Sie ihnen bei Twitter, Facebook, Google+ und kommen Sie dort – ganz unverbindlich natürlich, und keinesfalls über Ihren Wunschauftrag sprechend – mit ihm ins Gespräch. Retweeten Sie – ergänzt durch eigene Kurz-Statements – wirklich interessante Tweets und geben Sie gute Tipps aus den Interessensbereichen der betreffenden Person. Kurz: Machen Sie es sich in seinem Gedächtnis gemütlich. Dann wird Ihr Haben-will-Kunde aller Wahrscheinlichkeit nach auf Sie zukommen, wenn er Bedarf nach einem Profi Ihres Kalibers hat.

Treffen: Recherchieren Sie, bei welchen Konferenzen, Kongressen die Person als Speaker oder Teilnehmer ist. Wenn die Themen der Meetings zu Ihren Interessensgebieten zählen, gehen Sie dort unbedingt hin! Vielleicht kommt man in den Pausen ins Gespräch. Aber auch dann nicht darüber sprechen, dass Sie mit dem Unternehmen zusammenarbeiten wollen! Noch nicht. Es sei denn, Ihr Gegenüber kommt von sich aus auf das Thema.

Kennenlernen: Spielen Sie Detektiv und finden Sie heraus, welche persönlichen Interessen der Wunschkunde hat. Können Sie sich für eine seiner privaten Interessen ebenfalls erwärmen? Dann ergeben sich vielleicht Möglichkeiten, sich in privatem Umfeld persönlich kennenzulernen: auf dem Golfplatz, einem Pferdeturnier, einem Gaming-Event? Aber auch hier gilt: Verbiegen Sie sich nicht. Zwingen Sie sich nicht zu Aktivitäten, die Ihnen absolut nicht liegen. Hier wie überall gilt: Authentizität ist das Allerwichtigste.

Zugegeben, all diese Optionen sind mit viel Aufwand verbunden und einige brauchen auch ein tüchtig Quäntchen an frisch-frechem Selbstbewusstsein. Aber wir reden hier über Ihren Wunschkunden! Für den sollte sie Berge versetzen, oder?


Über die Autorin

Elke Fleing lebt in Hamburg und ist Unternehmensberaterin für Positionierung und Kommunikation, Seminarleiterin und Trainerin, Bloggerin und Autorin. Seit 2011 schreibt sie regelmäßig Artikel für das Online-Journal Deutsche Startups.

Ihr gerade erschienenes Buch “Kommunikation verkaufen” hilft dabei, souverän neue Aufträge an Land zu ziehen. Dabei zeigt die Autorin, wie man das eigene Leistungsangebot kommuniziert, Angebote erstellt, die besten Aufträge auswählt, geschickt verhandelt und konstruktiv mit Absagen umgeht.

Zwei Bücher zu gewinnen

Unter allen Kommentatoren verlosen wir zwei Bücher. Hinterlassen Sie dazu einfach einen Kommentar mit einer kurzen Begründung, warum Sie das Buch haben wollen. Teilnahmeschluss ist Freitag der 1. Juni 2012. Danach werden die Gewinner gelost und per Mail benachrichtigt. Die Bücher lassen wir ihnen dann direkt vom Verlag zuschicken.

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Sommer-Dresscode – Stilvoll schwitzen oder Hitzefreiheit?

Geschrieben am: 24-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Das Wetter kann es uns nicht recht machen: Im Winter liegt nicht genug Schnee, der April war zu wechselhaft und spätestens, wenn bald die Temperaturen konstant die 20-Grad-Marke knacken, geht auch das Gemecker in den Büros wieder los: „Was für eine Affenhitze! – So kann ich nicht arbeiten.“ Wenn dann selbst offene Fenster, Erfrischen mit Wasser und Ventilatoren auf Hochtouren keine Erleichterung mehr verschaffen, ist die Versuchung groß, überflüssige Kleidungsstücke wegzulassen und mehr Haut zu zeigen. Aber geht das im Büro? Wir zeigen, wie sich die Kleiderordnung der warmen Jahreszeit anpasst und welche Sommertrends sie zulässt.

An dieser Stelle kann man sich mal wieder fragen, wer sich diesen Mist eigentlich ausgedacht hat. Denn brühende Hitze hin oder her: In vieler Hinsicht zeigt der Dresscode einfach kein Erbarmen. Und so bleiben viele eigentlich angenehme Kleidungsstücke weiterhin vom Arbeitsplatz verbannt. Leider. Vorweg muss man aber sagen: Es gibt zum Glück immer mehr Arbeitgeber, die ein Einsehen haben und ihren
Mitarbeitern wenigstens textilregelfrei geben. Nur: Wenn Sie partout nicht wissen, was erlaubt ist und was nicht – oder wenn Sie die strenge Etikette wahren müssen (etwa, weil Sie in einer konservativen Branche oder direkt mit Kundenkontakt arbeiten), dann empfiehlt es sich an diese klassischen Regeln zu halten:

Hüllen, die nie fallen dürfen

„Kleidung, die am Strand nicht auffällt, ist auf der Arbeit fehl am Platz“, fasst die Knigge- und Stil-Beraterin Christina Tabernig die Faustregel für den sommerlichen Dresscode zusammen. In diese Kategorie fallen ganz offensichtlich Sandalen, kurze Jeans und Röcke, die höher als eine Handbreit über dem Knie enden. Dass tiefe Ausschnitte und Spagettiträger nicht ins Büro gehören, versteht sich von selbst.

Aber selbst ärmellose Etuikleider oder hochgeschlossene Tanktops sind für das Arbeitsleben zu freizügig. „Schon nackte Schultern sind ein erotisches Signal, mit dem wir unbewusst Flirtbereitschaft andeuten. Deshalb sollten sie immer bedeckt sein, zumindest durch einen leichten Ärmel“, sagt Tabernig. Auch das genaue Gegenteil, völlige Bedeckung mit einem Maxikleid, fällt wieder in die Faustregel: eigentlich ein Strandlook, oder? Dasselbe gilt für die sehr angesagten Shorts mit Bundfalten. Die deuten zwar den Business-Look an, bleiben aber Shorts und somit Freizeitkleidung.

Genauso Sandaletten: Sie sehen zwar schick aus, gehören aber zur Kategorie “zu freizügig”. Offene Schuhe sowie (rote) Zehennägel sind der Entblößung einfach zu viel. Zudem lassen sie sich nicht mit einer Feinstrumpfhose kombinieren, die Sie selbst im Sommer bei Kundenkontakt unbedingt tragen sollten. Hier lohnt es sich, das Geld dann wenigstens in ein hochwertiges Produkt zu investieren, das selbst bei angenehm dünner Den-Zahl nicht reißt. Tipp von Tabernig: „Ziehen Sie die Strümpfe in den frühen Morgenstunden an, wenn es noch kühler ist. Den Unterschied im Laufe des Tages merken Sie kaum.“

Zudem sehr verlockend im Sommer: Leichte Leinenoberteile und -Hosen. Auch davon rät Tabernig ab: Die verknittern zu schnell im Sitzen und sehen danach (besonders am Po) latent unseriös aus.

Trotzdem kommt Frau dabei noch gut weg. Den Männern ergeht es noch schlechter. Ihnen bleiben nicht nur die meisten Trends im Arbeitsleben verwehrt – nein, auch im Sommer haben sie kaum eine Wahl: Die Hosen bleiben lang, die Ärmel dran und das Sakko an.

Gelockerte Vorschriften

Einzige Alternative: Wenn Sie nicht zu stark schwitzen und ein Hemd aus blickdichtem Stoff tragen, lässt sich zumindest das Unterhemd weglassen oder spezielle schweißaufnehmende Business-Unterhemden tragen. Für Extrem-Schwitzer gibt es noch Achselpads, die auf die Kleidung geklebt Schweißflecken verhindern sollen.

Bei einem entspannteren Dresscode und keinem Kundenkontakt können Sie auch ein kurzärmeliges Hemd oder Polo-Shirt wählen. Dann aber auf keinen Fall mit Krawatte oder Sakko: Stilbruch! Auch auf den Kragen sollte laut Tabernig auf keinen Fall verzichtet werden. Das aber gelte nur für die Herren. Frauen dürfen im Sommer durchaus hochwertige T-Shirts tragen. Tja Jungs, Pech gehabt. Sorry.

Aber nicht verzagen, es gibt noch einen Weg, sich bei hohen Temperaturen Erleichterung zu verschaffen, ohne den Dresscode zu verletzen: Helle Farben. Bei den Herren geht das mit Anzügen in Beige, hellem Grau, oder dieses Jahr besonders angesagt: im Wüstenlook mit Sandfarben. Modisch lässt der Sommer auch die etwas bunteren Farben für Hemden oder Blusen zu. Aktuell im Trend: Pastellfarben wie Zitrus, Mint, Flieder und Aprikot. Große Trendfarbe für 2012 ist zudem puristisches Weiß, allerdings wieder nur für die Frauen.

Und die haben noch einen zusätzlichen Sommer-Bonus durch luftige Schnitte und Stoffe, die in diesem Jahr ohnehin angesagt sind. Besonders modisch und gleichzeitig angenehm: Pettycoats im Fifties-Look, fließende Tuniken, Rüschen und Volants.

Tabernig rät beim Material allerdings von reiner Seide ab. Die nimmt den Schweiß zu schnell auf. Besser eignen sich Baumwoll-Seiden-Gemische. Aber Vorsicht: Unter diesen eher transparenten Stoffen nur weiße Tops tragen. Alles andere wirkt wieder zu erotisch.

Weitere Hitze-Hintertürchen: Tragen Sie Slingpumps statt komplett geschlossenen Schuhen. Wenn Sie gerade nicht im Kundenkontakt sind und gepflegte Beine ohne Makel haben, dürfen Sie die Strumpfhose ebenfalls weglassen. Außerdem können Sie seriöse Sommerkleider ohne Ärmel auch zur Arbeit tragen, wenn sie mit einen hochwertigen kurzärmeligen Cardigan oder Blazer geschlossen darüber getragen werden. Wenigstens das.

(Bildnachweis: Austin Reed, Orsay)

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Großes Stühlerücken auf der Chefetage – Jeder sechste Chef gab seinen Posten ab

Geschrieben am: 24-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Auf Deutschlands Beletage herrscht derzeit viel Bewegung. Allein im vergangenen Jahr gab jeder sechste Vorstandsvorsitzende seinen Posten freiwillig oder unfreiwillig ab. Damit hat sich laut einer Studie der Unternehmensberatung Booz & Company (Basis: 2500 weltweit größte börsennotierte Unternehmen) die Fluktuationsquote auf der Führungsebene von 8,7 auf 16,7 Prozent nahezu verdoppelt. Im internationalen Vergleich belegt Deutschland damit sogar einen Spitzenplatz. Global wuchs die CEO-Wechselquote legdiglich von 11,6 auf 14,2 Prozent.

Allerdings, das muss man auch sagen, können die ausgewechselten CEOs im Schnitt dann auch auf eine im Schnitt 7,6-jährige Amtszeit zurückblicken. Damit bleiben sie etwas länger im Amt als ihre europäischen Kollegen mit einem Mittel von 6,9 Jahren. Zudem geben sie ihren Top-Job im für Manager fast noch jugendlichen Alter von 56,8 Jahren ab.

Deutsche Chefetagen sind Schleudersitze Europas

Als Grund für das neuerliche Wechselspiel vermuten de Studienautoren die Konjunktur, die 2011 wieder ansprang. So halbierte sich etwa der Anteil der unfreiwilligen Personalrochaden annähernd von 20 (Jahr: 2010) auf knapp 12 Prozent im Jahr darauf. Im restlichen Westeuropa passierten immerhin 17 Prozent der Top-Personalien unfreiwillig sowie vor Ablauf der eigentlichen Vertragslaufzeit.

Ebenfalls interessant: Sorgten in deutschsprachigen Unternehmen über vier Jahre hinweg extern rekrutierte Vorstandsvorsitzende („Outsider“) konsequent für bessere Ergebnisse als CEOs aus den eigenen Reihen („Insider“), kehrte sich dieses Verhältnis in 2011 radikal um: So erwirtschafteten die Eigengewächse eine durchschnittliche Aktienrendite von 5,1 Prozent, während sich die von Outsidern geführten Unternehmen im Schnitt mit 7,7 Prozentpunkten im Minus befanden.

Die gefährlichsten Schleudersitze für Manager liegen laut der Erhebung im Health-Care-Sektor mit einer Fluktuationsquote von 33,3 Prozent. Die Energiebranche zählt – trotz Energiewende – hingegen zu den vergleichsweise sicheren CEO-Häfen: 12,5 Prozent Fluktuation. Im Bankensektor ist das Risiko des Jobverlustes noch geringer: Hier wurde nur rund jeder zehnte Unternehmenslenker (11,1 Prozent) ausgetauscht. In der eigentlich schnelllebigen IT-Branche sank die Jobwechsel-Quote sogar von 20 auf 15 Prozent.

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Selbstbewusster auftreten – 15 Tipps gegen Schüchternheit in Bewerbung und Job

Geschrieben am: 24-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Sie reden ungern über sich selbst und würden sich am liebsten ganz auf Ihre Arbeit konzentrieren? Mit dieser Einstellung sind Sie nicht alleine, dann es gibt viele Menschen, die ungern im Mittelpunkt stehen und lieber Taten statt Worte sprechen lassen. Eigentlich ist diese Einstellung kein Problem – außer eben bei der Bewerbung, denn hier ist ein schüchternes und zurückhaltendes Auftreten fatal. Sie müssen dem Personaler ja klar machen, warum Sie der oder die Richtige für den Job sind. Keine Sorge: Das lässt sich trainieren.

Auch wenn sich das für Sie vielleicht komisch anhört: Schüchternheit ist an sich eine gute Eigenschaft. Denn für ein Team können Selbstdarsteller fatal sein, schüchterne und zurückhaltende Menschen sind dagegen oft das ausgleichende Element und damit wichtig für die Team-Struktur.

Leider hilft Ihnen das im Bewerbungsprozess und bei der Jobsuche nicht weiter, denn hier müssen Sie sich selbst in den Mittelpunkt stellen. Dafür haben Sie einige Möglichkeiten:

  1. Lassen Sie sich von Freunden Ihre Stärken schriftlich auflisten.
  2. Sprechen Sie mit Freunden und Familie über die Stelle und lassen Sie sich erklären, warum der Job zu Ihnen passt.
  3. Gehen Sie Ihr Anschreiben wie einen Projektbericht an. Blenden Sie zu Beginn aus, dass Sie über sich selbst schreiben und konzentrieren Sie sich ganz auf die Stelle.
  4. Schreiben Sie eine übertrieben selbstbewusste Version des Anschreibens. Diese schicken Sie zwar nicht ab, doch Ihr normales Anschreiben erscheint Ihnen dagegen harmlos.
  5. Stellen Sie sich vor, Sie würden eine Produktbeschreibung formulieren. Schreiben Sie das bestmögliche Angebot. Der Käufer ist der Personaler, das Produkt Ihre Arbeitskraft.
  6. Schreiben Sie sich alle Ihre Stärken und Kompetenzen auf. Auf dieser Liste lesen Sie dann beim Verfassen Ihres Anschreibens immer wieder nach.
  7. Bauen Sie eine dritte Seite in Ihre Bewerbung ein. So können Sie ganz nüchtern Ihre erfolgreichen Projekte darstellen und müssen nicht explizit über sich selbst sprechen.
  8. Bereiten Sie sich auf ein bevorstehendes Bewerbungsgespräch am besten mit einer anderen Person in einem Rollenspiel vor.
  9. Schreiben Sie sich Stichworte auf, mit denen Sie das Bewerbungsgespäch strukturieren wollen. Diese nehmen Sie zwar nicht mit, mit genug Übung haben Sie die Begriffe dann jedoch im Kopf.
  10. Konzentrieren Sie sich im Gespräch ganz auf das Thema. So vergessen Sie auch Ihre Schüchternheit.
  11. Spielen Sie mögliche Fragen im Vorfeld – gerne mit einer anderen Person – durch und suchen Sie nach Antworten.
  12. Stellen Sie sich vor den Spiegel und üben Sie eine offene und selbstbewusste Haltung. Schließen Sie dann die Augen und nehmen Sie wahr, wie sich diese Haltung anfühlt.
  13. Nutzen Sie jede Gelegenheit, um vor Gruppen zu sprechen, so verlieren Sie auch die Scheu vor einem Bewerbungsgespräch.
  14. Machen Sie sich klar: Mehr als nein sagen kann der Personaler nicht. Geht die Bewerbung also schief, ändert sich erst mal gar nichts für Sie. Das nimmt den Druck ein wenig raus.
  15. Um Ihre Schüchternheit zu überwinden, müssen Sie sich auch wohl in Ihrer Haut fühlen. Achten Sie daher auf Kleidung, in der Sie sich sicher und selbstbewusst wahrnehmen.

Mit etwas Zeit und Übung können die oben genannten Strategien Ihnen dabei helfen, Ihre Schüchternheit zumindest zeitweise zu überwinden. Als weitere Inspiration haben wir uns für Sie im Netz umgesehen und die besten Artikel rund um das Thema Schüchternheit für Sie zusammengetragen. Viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg bei der Jobsuche.

Lesenswerte Artikel zum Thema

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Er Reddit, Sie Pinterest – Wie sich Männer und Frauen auf die Social Media verteilen (Infografik)

Geschrieben am: 23-05-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Clevere Idee, den Google Ad Planner zu missbrauchen und bei der Gelegenheiten ein paar Daten abzugrasen, wie sich die einzelnen Geschlechter auf die unterschiedlichen Social-Media-Kanäle verteilen. Tja, und dabei kommt dann heraus: Chicks rule the web – zu Deutsch: Insgesamt gibt es 99 Millionen mehr weibliche Besucher. Jeden Monat. Bezogen auf einzelne Plattformen sieht das natürlich anders aus: Die Mädels dominieren Instagram, Facebook, Twitter und Pinterest; die Jungs tummeln sich derweil lieber auf Youtube, Linkedin, Google+ und Reddit. Aber hey, wirklich ausgeglichen ist es beim Check-In von Foursquare! Wenn das mal keinen Extra-Badge wert ist…

ChicksRule

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